Selbstregulation bei ADHS – ein anderer Blick

ADHS ist nicht nur Verhalten

ADHS wird oft über Verhalten beschrieben.
Ich schaue lieber auf etwas anderes: Verarbeitung.

Bei ADHS werden Reize, Informationen und Emotionen anders verarbeitet.
Nicht schlechter. Nicht chaotischer.

Sondern intensiver, schneller und weniger gefiltert.

Was im Hintergrund passiert

Das Nervensystem ist ständig damit beschäftigt:

Reize zu sortieren
Wichtiges von Unwichtigem zu trennen
und emotional zu regulieren

Das kostet Energie.

Warum es sich manchmal leicht anfühlt und manchmal nicht

Ist diese Energie gut verfügbar,
fühlt sich vieles leicht an.

Fehlt sie oder ist das System überlastet,
wird es schnell zu viel
oder zu leer.

Worum es bei Regulation wirklich geht

Genau hier setzen Regulationsstrategien an.

Nicht um etwas zu korrigieren.
Sondern um das Nervensystem zu unterstützen.

Nicht jede Strategie passt zu jeder Person.

Du merkst meist schnell, ob etwas für dich stimmig ist.
Es fühlt sich nach mehr Klarheit oder Ruhe an.

Was dir liegt und Freude macht,
hilft deinem System oft ganz natürlich.

Was dich in dieser Serie erwartet

In den folgenden Beiträgen teile ich konkrete, alltagstaugliche Strategien
zur Regulation und zum Energieaufbau bei ADHS.

Wir starten mit einem kleinen Notfallset.
Drei Tools, die besonders schnell wirken.

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Selbstregulation Serie Teil 1: Atmung ist der schnellste Reset